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Leserzuschriften

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Wenn Sie sich angeregt fühlen, allgemein oder zu einem bestimmten Artikel Ihre Meinung zu äußern, schicken sie mir bitte einen Ebrief über "Kontakt". Ihr Brief kann an dieser Stelle veröffentlicht werden, sofern Sie erklärt haben, dass Sie damit einverstanden sind.
Ich bin dankbar für konstruktive Kritik. Besonders wertvoll sind natürlich Hinweise auf Irrtümer sowie Ergänzungen zum Thema.

Der einfachste und schnellste Weg geht über "KONTAKT".

BITTE VERGESSEN SIE NICHT, MIR IHR EINVERSTÄNDNIS ZUR VERÖFFENTLICHUNG IHRES BRIEFES AUF DIESER WEBSEITE ZU GEBEN!



Wenn Sie einen Ihrer eigenen Artikel auf dieser Webseite veröffentlichen möchten, sollten Sie mit mir Kontakt aufnehmen. Es gibt vieles zu besprechen, besonders, wenn Sie sich mit Publikationen im Internet noch nicht so gut auskennen. Es ist doch ein ganz anderes Medium als das Buch! Aber riesig interessant, weil man so viel selbermachen kann.


Betr.: Allgemein

Herr Prof. Dr. Dierk Lange von der Universität Bayreuth schrieb am 18.09.05:

Hallo Herr Siemers,
Es war mir ein Vergnügen nach unserer gestrigen Unterhaltung, mir Ihre Webseite anzusehen. Die Gestaltung finde ich ganz hervorragend.
[Es folgen Anregungen zu Details in Anmerkungen, die ich fast alle übernommen habe.]
Frage: sollte man dann nicht eher versuchen, diese Anmerkungen in den Text einzufügen?
Wichtigster Kommentar: Warum benutzen Sie diese Webseite nicht, um sie im Endeffekt zu einem Buch auszubauen? Dann würde die Wissenschaft dauerhaft von Ihren Forschungen profitieren? Übrigens, besonders Ihr Glossar fand ich beeindruckend. Auch diese Bemühungen könnten gut ihre Krönung in einem Buch finden.
Mit freundlichem Gruß
Dierk Lange

Anmerkung des Herausgebers: Zu Ihrer Frage: Nein. Um den ohnehin nicht einfachen Text leichter lesbar zu machen, habe ich Anmerkungen in den Randbereich "verbannt". Mit einem "Klick" sind sie blitzschnell verfügbar und ebenso schnell ist man zurück an der Textstelle. (Kein Vergleich mit der mühevollen Blätterei in einem Buch, das die Anmerkungen hinten auflistet!)
Zu Ihrem Kommentar: Inhalte dieser Webseite später einmal als Buch zu veröffentlichen ist ja nicht ausgeschlossen. Zur Zeit genieße ich aber die Vorzüge des Internets. (Siehe hierzu "Allgemeines / Warum diese Webseite?"!)


Betr.: Allgemein

Herr Werner Holliger aus Erlinsbach in der Schweiz schrieb am 27.03.09:

Betrifft: Allgemeiner Kommentar zur Website
Als Modellbauer und an der Geschichte der Seefahrt Interessierter schätze ich Ihre Seite sehr.
Sie gibt wertvolle Hinweise und Denkanstösse.
Besonders die bibliografischen Hinweise haben mich letztlich zwar Geld gekostet, aber sie haben mir auch unendlich viel geholfen, gelangte ich doch durch Kauf in den Besitz von spannender und für mich sehr nützlicher Literatur! Ohne diese Tipps wäre ich beispielsweise sicher nicht auf das ganz hervorragende Werk von Fenwick über die Victory gestossen!
Selbstverständlich werde ich weiterhin Ihre Website regelmässig konsultieren.

Anmerkung des Herausgebers: Lieber Herr Holliger,
Sie haben mir mit Ihrem Ebrief eine sehr große Freude gemacht. Es ist ganz selten, dass die zeitraubende Arbeit an solch einer Webseite durch ein paar aufmunternde Zeilen gewürdigt wird. Zwar kommen täglich im Durchschnitt über eintausend "Anfragen" auf meine Startseite, aber das besagt nicht viel. Wichtiger sind "Besucher" wie Sie, die sich intensiv mit dem Inhalt beschäftigen.


Am 29.03.09 erwiderte Herr Holliger:

Das scheint mir ein Zeichen unserer Zeit zu sein, dass Ihre Webseite wohl gern besucht wird - aber sich ein paar Ueberlegungen darüber machen, was es braucht, um eben eine solche Seite ins Web zu stellen, das ist nicht so "in", man konsumiert lieber einfach, was geboten wird! Und Manche, welche Ihre wertvollen Informationen zur Kenntnis nehmen, können sich schlicht nicht vorstellen, wie viele Recherchen und eigene Gedanken hinter einem so guten Internet - Auftritt stehen.
Seit meiner Kindheit - und die liegt nun doch rund fünf Jahrzehnte zurück - bin ich Modellbauer. Und bereits früh hat mich die Nonchalance geärgert, mit welcher gewisse Produzenten ihre Schiffsbausätze auf den Markt geworfen haben und dies übrigens auch heute noch tun, völlig unbekümmert, ob ihre Fabrikate die historische Realität einigermassen wiedergeben oder nicht. Die Konsequenz: Man recherchiert und baut dann sein Modell halt diesen Recherchen entsprechend.
Selbstverständlich werde ich auch weiterhin regelmässig Ihre Webseite aufsuchen und Ihnen für Ihre Arbeit dankbar sein.


Betr.: Allgemein

Herr Daniel Salvisberg aus Matten in der Schweiz schrieb am 15.04.10:

Sie haben eine grossartige Seite aufgebaut. Vielen Dank dafür, dass Sie Ihr Wissen mit den ganzen Internetusern teilen.
Ich habe soeben die ganzen Hornblower-Romane von C.S. Forester gelesen, und seitdem grabe ich mich durch wikipedia usw, um Informationen und Bilder zur Segelschifffahrt zu bekommen. Die Victory kannte ich schon als Kind, das Schiff hat mich immer fasziniert, auch die Geschichte von Horatio Nelson.
Ihr Glossar ist auch ausserordentlich nützlich!

Anmerkung des Herausgebers: Lieber Herr Salvisberg,
mein Statistikprogramm meldet ständig steigende Zahlen von Anfragen und, wichtiger, Besuchern. (Die Schweiz liegt dabei immer auf den vorderen Plätzen.) Aber ich schreibe für Leute, von denen ich kaum jemanden kenne. Um so mehr freue ich mich, wenn mal ein Leser "aus dem Dunkel" tritt und sich für meine Arbeit bedankt.



Betr.: Glossar

Herr Dr. W. Eberhard Falck aus Alkmaar/Niederlande schrieb am 15.05.07:

Betrifft: Glossareintrag "Ritzmarke"
Koennte es sich bei "unidentifizierten/-baren" Zeichen um Arbeitsmarken der Zimmerleute handeln? Im Werksteinbau war es ueblich, dass die Steinmetzen die von ihnen bearbeiteten Stuecke mit einer persoenlichen Marke kennzeichneten, da sie auf dieser Basis bezahlt wurden. Gleichzeitig diente dies der Qualitaetskontrolle und -sicherung.

Anmerkung des Herausgebers: Ein interessanter Gedanke! Dagegen spricht allerdings die Vielzahl unterschiedlichster Ritzmarken, die weder den Namen eines Handwerkers noch sein Kürzel oder sein Zeichen enthalten. (Wir finden z.B. einfach das Wort "Orlop".) Außerdem, wenn die vorgeschlagene Erklärung richtig wäre, müssten Ritzmarken als "Leistungsnachweis" auf jedem bearbeiteten Holzteil zu sehen sein. Das ist nicht der Fall. Die Ritzmarken scheinen willkürlich verteilt zu sein.
Aus den genannten Gründen kann ich mich diesem Gedanken nicht anschließen.


Betr.: HMS VICTORY in Scapa Flow?

Herr Lee Sayers aus Basingstoke/England schrieb am 16.12.07 (in englischer Sprache):

Betrifft: Aufenthaltsort von hms victory im wk2
mein großvater war im wk2 an bord der victory stationiert.er erzählte mir, dass sie nach scapa flow geschleppt worden sei, um unter den schutz der britischen heimatflotte gestellt zu werden, da portsmouth zu dieser zeit ein häufiges ziel der luftwaffe war.ich hätte sehr gern irgendwelche informationen die sie zu diesem thema haben, da ich keinerlei informationen über hms victory für die jahre des wk2 bekommen kann.vielen dank.

Anmerkung des Herausgebers: Obwohl ich viel über HMS VICTORY gelesen habe, habe ich nie gefunden, dass sie jemals in Scapa Flow war. Sie dorthin zu "schleppen" wäre unmöglich gewesen, da das Schiff nicht mehr schwimmfähig war.
Es ist bewiesen, dass die VICTORY am 10. März 1941 in ihrem Dock in Portsmouth lag, da sie in jener Nacht von einer Bombe getroffen wurde. Einen kurzen Bericht über dieses Ereignis finden Sie bei Kenneth Fenwick, S. 357. Arthur Bugler gibt eine ausführlichere Darstellung auf den Seiten 169-172.
"König Georg VI. und andere Mitglieder der königlichen Familie besuchten sie während des Krieges, wie auch alle alliierten Führer, die nach England kamen." (Fenwick, S. 356) Nach England, nicht nach Schottland!
Es tut mir leid, sagen zu müssen, dass sich Ihr Großvater geirrt haben muss. (Dieses Beispiel sollte allen Historikern, die Augenzeugenberichte kritiklos als "zuverlässige Quelle" benutzen, eine Warnung sein.)

Herr John Stafford, Engländer, wohnhaft in Bayreuth, spöttelte darüber am 28.12.07 (in englischer Sprache):
Lieber Herr Siemers, als ich Herrn Sayers Brief las, fragte ich mich, wer hier wen veräppelte. War es der Großvater, der seinem Enkel Seemannsgarn aus seinen Kriegsjahren erzählt hatte, oder, was wahrscheinlicher ist, ist es Herr Sayers, der versucht, den Herausgeber auf den Arm zu nehmen? Wäre der Brief am 1. April geschrieben worden, hätte es besser gepasst. Das Ganze ist absurd!
Ihr John Stafford